Über Iliz Koz

Die tausendjährige Geschichte einer außergewöhnlichen archäologischen Stätte an der bretonischen Küste.

Eine Kirche, die vom Sand verschüttet wurde

Iliz Koz (auf Bretonisch „alte Kirche“) ist der Überrest eines mittelalterlichen Sakralbaus in Plouguerneau im Finistère. Die Stätte liegt am Ufer von Tréménac'h, nur wenige Schritte vom Atlantik entfernt.

Wahrscheinlich zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert errichtet, diente diese Pfarrkirche der lokalen Gemeinschaft mehrere Jahrhunderte lang, bevor sie im 18. Jahrhundert nach und nach vom Sand bedeckt wurde.

Ruinen einer verlassenen mittelalterlichen Kirche – exemplarisch für die in Iliz Koz gefundenen Überreste

Wiederentdeckung und archäologische Ausgrabungen

Erst im 20. Jahrhundert wurde die Stätte wiederentdeckt, als die Küstenerosion die verschütteten Überreste freilegte. Seitdem haben mehrere Ausgrabungskampagnen dazu beigetragen, die Geschichte dieses bemerkenswerten Ortes besser zu verstehen.

Die Ausgrabungen brachten die Fundamente der Kirche, mittelalterliche Gräber und zahlreiche Gegenstände des Alltagslebens in Tréménac'h im Mittelalter ans Licht.

Archäologische Grabungsstätte – Freilegung mittelalterlicher Überreste

Die Stätte heute

Heute setzt sich der Verein Iliz Koz für die Erhaltung der Stätte, die Fortführung der archäologischen Forschung und die Sensibilisierung der Öffentlichkeit für dieses fragile und wenig bekannte Erbe ein.

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Der Wikipedia-Artikel zu Iliz Koz bietet eine ausführliche Darstellung der Geschichte und Archäologie der Stätte.

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